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Letztes Licht 

Ganz weit weg
Und doch zum greifen nah.
Im hellen Licht,
Die Welten strahlten.
Das Tor geöffnet.
Zur Vereinigung bereit. 

Der Schatten wuchs.
Das Licht verblasste.
Die Stille zog ins Land.
Welch wundersamer Augenblick. 

Sie kamen schnell,
Die Wesen aus der einen Welt.
Sie vielen ein, zerstörten alles.
Ganz gleich wer sich ihnen entgegenstellte.
Kein Macht war ihnen Gewachsen.
Kein Licht erreichte ihre dunklen Seelen.

Der Schatten wuchs.
Das Licht verblasste.
Die Stille zog ins Land.
Welch wundersamer Augenblick. 

Angepasst an die Andere Welt sollte sie sein.
Damit sie den dunklen Wesen recht gefällt.
Alles stand in Flammen.
Das Wasser war vergiftet.
Das alte Leben fast gänzlich ausgelöscht.
Die Hoffnung fast völlig verschwunden. 

Der Schatten wuchs.
Das Licht verblasste.
Die Stille zog ins Land.
Welch wundersamer Augenblick. 

Doch selten sahen diese Wesen
Ein solches Strahlen.
Es tat sich auf aus den letzten Gedanken
Die aus Liebe und Hoffnung noch bestanden.
Vereint, stärker und reiner
Als alles je da gewesene. 

Der Schatten schwand.
Das Licht erstrahlte.
Die Stille kehrte sich in laues Treiben.
Welch wunderbarer Augenblick. 

Es begann sich auszubreiten.
Unaufhaltsam in die Dunkelheit.
Und verschwunden waren die Gestalten.
Sie konnten das Licht nicht ertragen.
Zurück blieb nur das Strahlen.
Und so schloss sich das Tor wieder.
 

Luftelfe

 

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